Spitz-Rassen: Deutsche Spitze, Husky, Shiba und alle Hunde vom Urtyp

Die FCI führt 46 Rassen in ihrer Gruppe 5, „Spitze und Hunde vom Urtyp“, aufgeteilt in sieben Sektionen. Dazu gehören die fünf Deutschen Spitze vom Zwergspitz bis zum Wolfsspitz, Eurasier, Akita und Shiba, die Schlittenhunde Husky, Malamute und Samojede sowie der Basenji. Gemeinsam ist vielen ein dichtes Fell mit Unterwolle und ein selbstständiges Wesen. Wie viel sie bellen, unterscheidet sich stark.

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  1. Welche Spitz-Rassen gibt es?
  2. Wie groß werden die Deutschen Spitze?
  3. Welche anderen Spitze gibt es, und wie sind sie?
  4. Was brauchen Husky, Malamute und Samojede?
  5. Bellen Spitze viel?
  6. Welcher Spitz passt zu Anfängern und Familien?
  7. Welche Gesundheitsprobleme haben Spitze?
  8. Wie ordnet der Rassetest Spitze ein?

Welche Spitz-Rassen gibt es?

In der Rassenliste der Fédération Cynologique Internationale (FCI) stehen 46 Rassen in der Gruppe 5 (Stand 13.10.2026). Die FCI ist der internationale Dachverband, dem auch der deutsche VDH angehört. Die Gruppe heißt „Spitze und Hunde vom Urtyp“ und reicht vom Schlittenhund aus der Arktis bis zum Nackthund aus Mexiko.

Was ist ein Spitz? Im engeren Sinn ist der Deutsche Spitz gemeint, den es in fünf Größen gibt. Sein FCI-Standard beschreibt den typischen Spitz: ein schönes Haarkleid, das reichlich Unterwolle abstehen lässt, eine mähnenartige Halskrause, eine buschige Rute über dem Rücken, ein fuchsähnlicher Kopf und kleine, spitze Stehohren. Im weiteren Sinn heißen alle Rassen der FCI-Gruppe 5 Spitze.

Die sieben Sektionen der FCI-Gruppe 5 mit Beispielen (FCI-Rassenliste, geprüft am 13.10.2026)
SektionBeispieleRassen
1: Nordische SchlittenhundeSiberian Husky, Alaskan Malamute, Samojede, Grönlandhund5
2: Nordische JagdhundeFinnen-Spitz, Norwegischer Elchhund, Laikas10
3: Nordische Wach- und HütehundeIslandhund, Finnischer Lapphund, Schwedischer Wallhund6
4: Europäische SpitzeDeutscher Spitz in fünf Größen, Volpino Italiano2
5: Asiatische Spitze und verwandte RassenEurasier, Akita, Shiba, Chow Chow, Japan-Spitz12
6: UrtypBasenji, Pharaonenhund, Mexikanischer Nackthund5
7: Urtyp, Hunde zur jagdlichen VerwendungPodencos, Cirneco dell’Etna6

Nicht dazu gehören Schipperke (FCI-Gruppe 1) und Shar Pei (Gruppe 2), auch wenn manche Rasselisten im Netz sie zu den Spitzen zählen. Podencos und Pharaonenhund sehen dagegen aus wie Windhunde, stehen aber hier. Den Unterschied erklärt der Ratgeber Windhunde.

Wie groß werden die Deutschen Spitze?

Der Deutsche Spitz misst laut FCI-Standard je nach Größe 21 bis 49 Zentimeter Schulterhöhe: Zwergspitz 21, Kleinspitz 27, Mittelspitz 35, Großspitz 45 und Wolfsspitz 49 Zentimeter, jeweils mit einer erlaubten Abweichung. Ein Gewicht nennt der Standard nicht. Jede Größe soll ein Gewicht haben, das zu ihrer Größe passt.

Die fünf Deutschen Spitze laut FCI-Standard Nr. 97 (Fassung vom 03.09.2024, geprüft am 13.10.2026)
GrößeSchulterhöhe laut StandardFarben laut StandardAuch genannt
Wolfsspitz49 cm, plus oder minus 6 cmgraugewolkt (silbergrau mit schwarzen Haarspitzen)Keeshond
Großspitz45 cm, plus oder minus 5 cmweiß, schwarz, braun
Mittelspitz35 cm, plus oder minus 5 cmweiß, schwarz, braun, orange, graugewolkt, andersfarbig
Kleinspitz27 cm, plus oder minus 3 cmweiß, schwarz, braun, orange, graugewolkt, andersfarbig
Zwergspitz21 cm, plus oder minus 3 cmweiß, schwarz, braun, orange, graugewolkt, andersfarbigPomeranian

Das Wesen beschreibt der Standard für alle fünf fast gleich: stets aufmerksam, lebhaft und außergewöhnlich anhänglich, sehr gelehrig und leicht zu erziehen. Sein „natürliches Misstrauen Fremden gegenüber und sein fehlender Jagdtrieb“ machen den Spitz laut Standard zum Familienhund und zum Wächter für Haus und Hof. Beim Zwergspitz heißt es „Wächter für Haus und Wohnung“. Den Satz zu Misstrauen und Jagdtrieb hat sein Standard nicht, dort steht stattdessen ein „umgängliches, fröhliches Wesen“.

Als hervorragendste Eigenschaften nennt der Standard Wetterfestigkeit, Robustheit und Langlebigkeit. Laut Standard stammen die Deutschen Spitze vom steinzeitlichen Torfhund ab und sind die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Zwergspitz und Kleinspitz im Vergleich mit anderen kleinen Rassen zeigt der Ratgeber Kleine Hunderassen.

Welche anderen Spitze gibt es, und wie sind sie?

Die bekanntesten anderen Rassen der Gruppe 5 kommen aus Asien und dem hohen Norden. Ihre Standards beschreiben sie sehr unterschiedlich: vom ruhigen Eurasier über den unabhängigen Chow Chow bis zum Basenji, der laut Standard nicht bellt. Die Tabelle zeigt Größe und Wesen aus dem jeweils gültigen Standard.

Bekannte Rassen der FCI-Gruppe 5: Größe und Wesen laut FCI-Standard (geprüft am 13.10.2026). Das Wesen beschreibt das Zuchtziel, nicht jeden einzelnen Hund.
Rasse (Sektion)Größe und Gewicht laut StandardWesen laut Standard
Eurasier (5)Rüden 52 bis 60 cm und 22 bis 30 kg, Hündinnen 48 bis 56 cm und 18 bis 26 kgselbstbewusst, ruhig, ausgeglichen, wachsam ohne lautfreudig zu sein; braucht engen Familienanschluss
Akita (5)Rüden 67 cm, Hündinnen 61 cm, je plus oder minus 3 cmruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig
American Akita (5)Rüden 66 bis 71 cm, Hündinnen 61 bis 66 cmwachsam, würdevoll und mutig; kann auf andere Hunde, besonders gleichen Geschlechts, stark reagieren
Shiba (5)Rüden 39,5 cm, Hündinnen 36,5 cm, je plus oder minus 1,5 cmtreu, scharfsinnig, sehr aufgeweckt; ursprünglich Jagdhund für Vögel und Kleinwild
Chow Chow (5)Rüden 48 bis 56 cm, Hündinnen 46 bis 51 cmruhig, guter Wächter, unabhängig, treu, aber distanziert
Japan-Spitz (5)Rüden 30 bis 38 cm, Hündinnen etwas kleinerklug, fröhlich, aufgeweckt; darf laut Standard keinen Lärm machen
Volpino Italiano (4)Rüden 27 bis 30 cm, Hündinnen 25 bis 28 cmsehr anhänglich, lebhaft, fröhlich und verspielt
Siberian Husky (1)Rüden 53,5 bis 60 cm und 20,5 bis 28 kg, Hündinnen 50,5 bis 56 cm und 15,5 bis 23 kgfreundlich und sanft, aufmerksam und kontaktfreudig; kein Wachhund
Alaskan Malamute (1)erwünscht Rüden 63,5 cm bei 38 kg, Hündinnen 58,5 cm bei 34 kganhänglich und freundlich, kein „Ein-Mann-Hund“, verspielt, würdevoll
Samojede (1)ideal Rüden 57 cm, Hündinnen 53 cm, je plus oder minus 3 cmfreundlich, aufgeschlossen, sehr gering ausgeprägter Jagdinstinkt; als Wachhund ungeeignet
Grönlandhund (1)Rüden 60 cm und mehr, Hündinnen 55 cm und mehrenergisch, kühn, unermüdlicher Schlittenhund; starker Jagdinstinkt
Basenji (6)ideal Rüden 43 cm und 11 kg, Hündinnen 40 cm und 9,5 kgbellt nicht, ist aber nicht stumm; intelligent, unabhängig, anhänglich, kann Fremden gegenüber distanziert sein

Der Akita-Standard erzählt auch eine weniger schöne Geschichte: Ab 1603 wurden Hunde aus der Akita-Region für Hundekämpfe genutzt und ab 1868 mit Tosa und Mastiffs gekreuzt. 1908 wurden die Kämpfe in Japan verboten.

Roter Shiba mit Ringelrute und rotem Halsband steht vor einem Holzzaun im Gras

Was brauchen Husky, Malamute und Samojede?

Vor allem Bewegung über lange Strecken. Der Standard des Siberian Husky beschreibt ihn als Arbeitshund, der bis heute leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große Entfernungen ziehen kann. Der Malamute ist laut Standard einer der ältesten Schlittenhunde der Arktis, und beim Richten zählt vor allem, ob er schwere Lasten ziehen kann. Ein Spaziergang um den Block reicht diesen Hunden nicht.

Beim Charakter unterscheiden sich die drei deutlich. Husky und Samojede sind laut Standard keine Wachhunde: Der Husky zeigt nicht das Besitzdenken eines Wachhundes und ist Fremden gegenüber nicht allzu misstrauisch, der Samojede ist sehr gesellig und hat kaum Jagdinstinkt. Der Malamute ist kein „Ein-Mann-Hund“, sondern allen gegenüber freundlich. Zum Jagdtrieb von Husky und Malamute sagen ihre Standards nichts.

  • Zugsport passt zu ihrer ursprünglichen Arbeit, etwa Laufen oder Radfahren mit Zuggeschirr. Frag bei einem jungen Hund deine Tierarztpraxis, ab wann er ziehen darf.
  • Wärme: Die Bundestierärztekammer schreibt, für Rassen mit dicker Unterwolle sei es eher problematisch, den ganzen Tag in geheizten Wohnungen zu verbringen. Plane im Sommer die langen Runden in die kühlen Stunden.
  • Fellwechsel: Beim Haarwechsel verliert der Husky laut Standard zeitweise seine ganze Unterwolle. Allergiker lesen vorher den Ratgeber Hunde, die nicht haaren.

Wer vor allem einen wolfsähnlichen Begleiter für die Stadt sucht, unterschätzt diese Rassen leicht. Ein Hund, der zu wenig zu tun hat, sucht sich eigene Aufgaben. Ideen für Kopfarbeit stehen bei den Denkspielen für Hunde und in der Nasenarbeit.

Siberian Husky mit blauen Augen steht im tiefen Schnee

Bellen Spitze viel?

Die Deutschen Spitze melden oft, und das ist so gewollt: Ihr Standard beschreibt sie als Wächter für Haus und Hof mit natürlichem Misstrauen gegenüber Fremden. Andere Rassen der Gruppe sind leiser. Der Eurasier soll wachsam sein, „ohne lautfreudig zu sein“, der Japan-Spitz darf keinen Lärm machen, und der Basenji bellt laut Standard gar nicht.

Wachsamkeit und Bellen laut FCI-Standard
RasseWas der Standard sagtWas das im Alltag heißt
Deutscher Spitz (alle Größen)Wächter für Haus und Hof, beim Zwergspitz für Haus und Wohnungmeldet Besuch, Geräusche und Fremde, in hellhörigen Häusern ein Thema
Chow Chowruhig, guter Wächterwenig Lärm, aber wachsam gegenüber Fremden
Eurasierwachsam ohne lautfreudig zu seinmeldet, ohne ständig zu bellen
Japan-Spitzdarf keinen Lärm machenZuchtziel ist ein leiser Hund
Siberian Husky, Samojedekein Wachhundmeldet selten Fremde
Basenjibellt nicht, ist aber nicht stummmacht eigene Laute, eine Mischung aus Glucksen und Jodeln

Wie viel ein einzelner Hund bellt, hängt außerdem von Erziehung, Auslastung und Umgebung ab. Bellt dein Spitz an der Tür, am Fenster oder beim Alleinsein, findest du den passenden Weg im Plan Hund bellen abgewöhnen. Bellt er draußen vor allem andere Hunde an, hilft der Ratgeber Hund bellt andere Hunde an.

Welcher Spitz passt zu Anfängern und Familien?

Für Anfänger und Familien passen am ehesten die Deutschen Spitze und der Eurasier, wenn dich das Melden nicht stört. Der Standard des Deutschen Spitzes nennt ihn leicht zu erziehen und ohne Jagdtrieb, den Eurasier ruhig und ausgeglichen mit starker Bindung an die Familie. Akita, Chow Chow und Shiba beschreiben ihre Standards als eigenständiger oder distanzierter. Schlittenhunde brauchen vor allem Menschen, die viel laufen.

Mit Kindern gelten dieselben Regeln wie bei jedem Hund: ein Rückzugsort, Ruhe beim Fressen und Schlafen, nie kleine Kinder mit dem Hund allein. Die Einzelheiten stehen im Ratgeber Familienhunde. Speziell bei Spitzen kommt hinzu:

  • Zwergspitz nicht hochheben lassen. Mit 21 Zentimetern Schulterhöhe ist er zart, ein Sturz aus Kinderarmen kann ihn verletzen.
  • Misstrauen gegenüber Fremden ernst nehmen. Der Standard des Deutschen Spitzes nennt es ausdrücklich. Gewöhn ihn früh und freundlich an Besuch.
  • Andere Hunde: Beim American Akita warnt der Standard selbst, dass er auf andere Hunde, besonders des gleichen Geschlechts, stark reagieren kann.

Was einen Hund für Ersthalter allgemein leichter oder schwerer macht, steht im Ratgeber Anfängerhunde. Zieht ein Spitz-Welpe ein, hilft der Welpen-Wochenplan mit Ruhezeiten, ersten Übungen und der Gewöhnung an Besuch.

Welche Gesundheitsprobleme haben Spitze?

Beim Zwergspitz ist vor allem die Kniescheibe ein Thema. Eine Studie des Royal Veterinary College um Dan O'Neill (2016) mit über 210.000 Hunden in englischen Tierarztpraxen fand die Patellaluxation, also eine herausspringende Kniescheibe, bei 6,5 Prozent der Zwergspitze. Über alle Hunde waren es 1,3 Prozent. Mehr dazu und zur Zucht auf immer kleinere Hunde steht im Ratgeber Kleine Hunderassen.

Das Tierschutzgesetz verbietet in § 11b Zucht, bei der erblich bedingte Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den Nachkommen zu erwarten sind. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) nennt in ihrem Merkblatt zur Qualzucht Nackthunde als Beispiel: Ohne Fell ist die Wärmeregulation eingeschränkt, und der Schutz durch das Fell fehlt. Zwei Nackthunde stehen in der Gruppe 5, der Mexikanische und der Peruanische Nackthund.

Dasselbe Merkblatt nennt Wolfsspitz und Keeshond als Beispiel dafür, wie man die Zuchtbasis einer Rasse verbreitert: Beide wurden zu einem gemeinsamen Genpool zusammengefasst. Frag beim Züchter nach den Untersuchungen der Elterntiere. Worauf du beim Kauf achtest, steht im Ratgeber Welpen kaufen.

Wie ordnet der Rassetest Spitze ein?

Im Rassetest „Welcher Hund passt zu mir?“ verteilen sich die Spitze auf zwei Gruppen: die Deutschen Spitze aus der Sektion 4 der FCI-Gruppe 5 und die Gruppe „Nordische und asiatische Spitze“ aus allen übrigen Sektionen, zu der auch der Eurasier gehört. Jede Gruppe hat dort feste Werte von 1 (wenig) bis 3 (viel), mit denen der Test deine Antworten vergleicht. Die Werte sind eine grobe Einschätzung des Tests nach der ursprünglichen Aufgabe der Rassen, keine Messung und keine Angabe aus einer Quelle.

So rechnet der Test mit Spitzen (Werte direkt aus der Test-Logik)
MerkmalDeutsche SpitzeNordische und asiatische SpitzeWas das für dich heißt
Bewegung und Beschäftigung2 von 32 von 3tägliche Spaziergänge, bei Husky und Malamute deutlich mehr
Eignung ohne Hundeerfahrung2 von 31 von 3der Deutsche Spitz ist laut Standard leicht zu erziehen, meldet aber viel; Chow Chow und Basenji nennt ihr Standard unabhängig
Freilauf3 von 31 von 3dem Deutschen Spitz fehlt laut Standard der Jagdtrieb; der Shiba ist ein Jagdhund, der Grönlandhund hat einen starken Jagdinstinkt
Freude an Aufgaben2 von 31 von 3der Deutsche Spitz ist laut Standard sehr gelehrig, viele andere sind schwerer zu motivieren als Retriever
Wachsamkeit und Melden3 von 32 von 3der Deutsche Spitz ist als Wächter gezüchtet, in Stadtwohnungen ein Thema; Husky und Samojede sind laut Standard keine Wachhunde

Warum zwei Gruppen? Weil die Standards die Rassen der Gruppe 5 sehr unterschiedlich beschreiben. Der Deutsche Spitz ist laut Standard leicht zu erziehen und hat keinen Jagdtrieb. Der Shiba wurde für die Jagd auf Vögel und Kleinwild gezüchtet, Husky und Malamute sind Schlittenhunde für lange Strecken. Mit einem Wert für alle hätte der Test den Spitz zu streng oder den Husky zu mild eingeordnet. Beispielrassen im Test sind bei den Deutschen Spitzen Zwergspitz, Kleinspitz, Mittelspitz, Großspitz und Wolfsspitz, in der zweiten Gruppe Shiba, Siberian Husky, Eurasier und Alaskan Malamute.

Quellen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Wie viele Spitz-Rassen gibt es?

Die FCI führt in ihrer Gruppe 5, „Spitze und Hunde vom Urtyp“, 46 Rassen in sieben Sektionen. Der Deutsche Spitz zählt dabei als eine Rasse mit fünf Größen: Wolfsspitz, Großspitz, Mittelspitz, Kleinspitz und Zwergspitz.

Welche Größen gibt es beim Deutschen Spitz?

Laut FCI-Standard fünf: Zwergspitz 21, Kleinspitz 27, Mittelspitz 35, Großspitz 45 und Wolfsspitz 49 Zentimeter Schulterhöhe, jeweils mit einer erlaubten Abweichung von 3 bis 6 Zentimetern.

Was ist der Unterschied zwischen Zwergspitz und Pomeranian?

Keiner. Der FCI-Standard führt beide Namen für dieselbe Größe: Deutscher Zwergspitz oder Pomeranian, 21 Zentimeter Schulterhöhe mit 3 Zentimetern Spielraum. Ebenso sind Wolfsspitz und Keeshond zwei Namen für dieselbe Größe.

Bellen Spitze viel?

Die Deutschen Spitze oft, ihr Standard nennt sie Wächter für Haus und Hof. Andere Rassen der Gruppe sind leiser: Der Eurasier soll wachsam sein, ohne lautfreudig zu sein, und der Basenji bellt laut Standard gar nicht.

Ist ein Spitz ein Anfängerhund?

Der Deutsche Spitz kann einer sein: Sein Standard nennt ihn sehr gelehrig, leicht zu erziehen und ohne Jagdtrieb. Du solltest aber mit seinem Melden leben können. Schlittenhunde und eigenständige Rassen wie Akita oder Chow Chow sind schwerer.

Gehört der Husky zu den Spitzen?

Ja. Der Siberian Husky steht mit Alaskan Malamute, Samojede, Grönlandhund und Kanadischem Eskimohund in der Sektion 1 der FCI-Gruppe 5, den nordischen Schlittenhunden.

Was ist der Unterschied zwischen Husky und Malamute?

Der Malamute ist größer und schwerer, erwünscht sind bei Rüden 63,5 Zentimeter bei 38 Kilogramm. Husky-Rüden messen 53,5 bis 60 Zentimeter und wiegen 20,5 bis 28 Kilogramm. Der Husky ist auf Tempo über lange Strecken gebaut, der Malamute auf schwere Lasten.

Haben Spitze einen Jagdtrieb?

Der Deutsche Spitz laut Standard nicht. Andere Rassen der Gruppe schon: Der Shiba wurde für die Jagd auf Vögel und Kleinwild gezüchtet, der Grönlandhund hat laut Standard einen starken Jagdinstinkt. Der Samojede hat ihn nur sehr gering.

Welche Krankheiten hat der Zwergspitz?

In einer großen englischen Studie hatten 6,5 Prozent der Zwergspitze eine Patellaluxation, also eine herausspringende Kniescheibe, gegenüber 1,3 Prozent aller Hunde. Lahmt dein Spitz oder hält er ein Hinterbein immer wieder kurz hoch, lass ihn in einer Tierarztpraxis untersuchen.