Zahnwechsel beim Hund: wann er beginnt und wie du deinem Welpen hilfst
Der Zahnwechsel beim Hund beginnt mit etwa drei bis vier Monaten. Mit ungefähr sieben Monaten sind alle 42 bleibenden Zähne da, vorher hatte dein Welpe 28 Milchzähne. In dieser Zeit kaut er mehr, und manches tut ihm im Maul weh. Bleibt ein Milchzahn neben dem neuen Zahn stehen, gehört das in die Tierarztpraxis.
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- Wann ist der Zahnwechsel beim Hund?
- Zahnwechsel beim Welpen: die Zeitleiste nach Lebenswochen
- Wie viele Zähne hat ein Hund?
- Woran merkst du, dass dein Welpe zahnt?
- Hat ein Welpe beim Zahnwechsel Schmerzen?
- Was hilft dem Welpen im Zahnwechsel?
- Warum beißt mein Welpe im Zahnwechsel mehr?
- Was sind persistierende Milchzähne?
- Wann muss ich mit dem Welpen in die Tierarztpraxis?
- Ab wann kann ich meinem Welpen die Zähne putzen?
Wann ist der Zahnwechsel beim Hund?
Die ersten bleibenden Zähne erscheinen bei den meisten Hunden mit etwa vier bis fünf Monaten, und mit sieben Monaten sind alle da. So steht es im MSD Veterinary Manual, einem tiermedizinischen Nachschlagewerk. Die Tierärztliche Fakultät der LMU München setzt den Beginn etwas früher an: Welpen kommen danach mit ungefähr drei Monaten in den Zahnwechsel. Beides passt zusammen. Zuerst lockern sich die Milchzähne, danach schieben sich die neuen Zähne durch.
Die Milchzähne selbst sind dann schon lange da. Sie brechen in der dritten bis sechsten Lebenswoche durch. Weil ein Welpe nach der Tierschutz-Hundeverordnung erst mit über acht Wochen von der Mutter getrennt werden darf, zieht er in aller Regel mit vollem Milchgebiss bei dir ein. Wie spitz Milchzähne sind, weiß jeder, der schon einmal einen Welpen auf dem Schoß hatte.
Alle Zeitangaben sind Durchschnittswerte. Das MSD Veterinary Manual weist ausdrücklich darauf hin, dass die Werte stark schwanken. Der Zeitplan ist nach der Fachliteratur erblich festgelegt, und manche kleinen Rassen wie der Malteser neigen dazu, dass Zähne verspätet oder nicht vollständig durchbrechen. Ein paar Wochen früher oder später sind deshalb kein Grund zur Sorge.
Zahnwechsel beim Welpen: die Zeitleiste nach Lebenswochen
Die Tabelle zeigt, was in welchem Alter im Maul deines Welpen passiert. Die Wochen sind aus den Monatsangaben umgerechnet und gerundet. Grundlage ist die Durchbruchtabelle des MSD Veterinary Manual, für den Beginn des Wechsels die Stellungnahme der LMU München.
| Alter | Lebenswoche | Was im Maul passiert |
|---|---|---|
| 3 bis 6 Wochen | 3. bis 6. | Die Milchzähne brechen durch: Schneide- und Eckzähne mit etwa drei bis fünf Wochen, die Vorbackenzähne mit etwa vier bis sechs Wochen. |
| über 8 Wochen | ab 9. | Einzug bei dir. Das Milchgebiss mit 28 Zähnen ist in der Regel vollständig. |
| etwa 3 Monate | etwa 13. | Der Zahnwechsel beginnt. Viele Welpen wollen jetzt besonders viel kauen. |
| etwa 4 bis 5 Monate | etwa 17. bis 22. | Die ersten bleibenden Zähne kommen: die Schneidezähne, der erste Vorbackenzahn und der erste Backenzahn. |
| etwa 5 bis 6 Monate | etwa 22. bis 26. | Die bleibenden Eckzähne, die übrigen Vorbackenzähne und der zweite Backenzahn folgen. |
| etwa 6 bis 7 Monate | etwa 26. bis 30. | Der letzte Backenzahn im Unterkiefer bricht durch. Mit etwa sieben Monaten sind alle 42 bleibenden Zähne da. |
Wichtig für dich sind vor allem die Eckzähne, also die langen Fangzähne. Sie wechseln ziemlich spät, und genau bei ihnen bleibt am häufigsten ein Milchzahn stehen. Wenn dein Welpe etwa fünf bis sechs Monate alt ist, lohnt sich deshalb ein Blick ins Maul alle paar Tage.
Wie viele Zähne hat ein Hund?
Ein Welpe hat 28 Milchzähne, ein erwachsener Hund 42 bleibende Zähne. Diese Zahlen nennt das MSD Veterinary Manual für die meisten Hunde. Dass es am Ende 14 Zähne mehr sind, hat einen einfachen Grund: Nicht jeder bleibende Zahn hat einen Vorgänger im Milchgebiss.
| Zahngruppe | Milchgebiss | Bleibendes Gebiss | Bleibende Zähne kommen mit etwa |
|---|---|---|---|
| Schneidezähne | 12 | 12 | 4 bis 5 Monaten |
| Eckzähne (Fangzähne) | 4 | 4 | 5 bis 6 Monaten |
| Vorbackenzähne | 12 | 16 | 4 bis 6 Monaten |
| Backenzähne | keine | 10 | 4 bis 7 Monaten |
| Zusammen | 28 | 42 | alle bis etwa 7 Monate |
Der erste Vorbackenzahn in jeder Kieferhälfte und alle Backenzähne wachsen neu, ohne dass vorher ein Milchzahn an ihrer Stelle stand. Im Oberkiefer sind es zwei Backenzähne je Seite, im Unterkiefer drei. Platz für sie entsteht, weil der Kiefer in diesen Monaten länger wird.
Woran merkst du, dass dein Welpe zahnt?
Das deutlichste Zeichen ist das Kauen. Nach der LMU München haben Welpen im Zahnwechsel ein besonderes Bedürfnis, auf Gegenständen herumzukauen. Stuhlbeine, Schuhe, Kabel und deine Hände sind dann besonders beliebt.
- Er kaut mehr als vorher, auch auf Dingen, die ihn bisher nicht interessiert haben.
- Lücken vorne im Maul. Bei den Schneidezähnen siehst du den Wechsel meist zuerst.
- Zwei Zahnspitzen dicht nebeneinander, eine schmale, spitze und eine breitere. Das sind der alte und der neue Zahn. Wie lange so etwas bleiben darf, steht weiter unten.
- Ein Zähnchen auf dem Boden oder im Spielzeug. Findest du keines, ist das kein Grund zur Sorge. Kleine Milchzähne übersieht man leicht.
Schau dir das Maul deines Welpen ruhig regelmäßig an. Heb dafür kurz die Lefze an, gib ihm danach etwas Gutes und lass ihn wieder los. So lernt er nebenbei, dass Untersuchungen im Maul nichts Schlimmes sind. Das hilft dir später beim Zähneputzen und der Tierärztin bei jeder Kontrolle.

Hat ein Welpe beim Zahnwechsel Schmerzen?
Ja, der Zahnwechsel kann unangenehm sein. Die Vereinigung amerikanischer Tierkliniken (AAHA) schreibt in ihren Leitlinien zur Zahnpflege, dass junge Hunde, deren Milchzähne gerade ausfallen, Unbehagen spüren können. Die LMU München warnt, dass Zerrspiele in dieser Zeit Schmerzen verursachen könnten.
Wie stark das ist, unterscheidet sich von Welpe zu Welpe. Bei vielen merkst du es nur daran, dass sie mehr kauen. Andere ziehen beim Zerrspiel plötzlich zurück, lassen hartes Futter liegen oder wollen nicht am Maul angefasst werden. Nimm solche Zeichen ernst und mach es deinem Welpen in diesen Wochen leichter, statt sein Verhalten als Ungehorsam zu sehen.
Gib ihm keine Schmerzmittel oder Hausmittel auf eigene Faust. Wenn du den Eindruck hast, dass dein Welpe richtig leidet, lass ihn in der Tierarztpraxis anschauen. Dort lässt sich auch klären, ob wirklich der Zahnwechsel dahintersteckt.
Was hilft dem Welpen im Zahnwechsel?
Am meisten hilft es, wenn dein Welpe kauen darf, aber an den richtigen Dingen. Dazu kommen ein paar Änderungen im Alltag, die nichts kosten.
- Erlaubte Kaudinge griffbereit. Leg an seinen Ruheplatz und dorthin, wo er sonst an Möbeln knabbert, etwas, das er kauen darf. Gib es ihm, bevor er sich selbst etwas sucht.
- Kauartikel nur unter Aufsicht. Achte darauf, dass er nichts im Ganzen schlucken oder abbeißen kann, und nimm Reste weg.
- Zerrspiele pausieren oder sanft halten. Zieh nicht kräftig, und hör auf, sobald er loslässt oder zurückzuckt.
- Wertvolles wegräumen. Schuhe, Kabel und Fernbedienungen gehören in diesen Wochen außer Reichweite. Was er nicht erreicht, muss er auch nicht kauen.
- Futter einweichen, wenn er Trockenfutter liegen lässt. Frisst er gar nichts mehr, geh in die Tierarztpraxis.
- Genug Schlaf. Ein müder Welpe kaut und zwickt mehr. Feste Ruhezeiten helfen.
Ruhige Beschäftigung für die Nase und den Kopf, etwa einfache Suchspiele, lenkt zusätzlich ab. Ideen dafür stehen im Ratgeber Denkspiele für Hunde. Halte die Spiele für einen Welpen kurz und leicht.
Warum beißt mein Welpe im Zahnwechsel mehr?
Weil Kauen in dieser Zeit ein echtes Bedürfnis ist und deine Hände gerade greifbar sind. Der Zahnwechsel ist aber nur einer von mehreren Gründen. Welpen erkunden die Welt mit dem Maul, spielen mit den Zähnen und werden besonders bissig, wenn sie übermüdet oder aufgedreht sind.
Für dich heißt das: Das Kauen selbst kannst du nicht abstellen, nur umlenken. Die Beißhemmung, also das Lernen, wie fest er zubeißen darf, bleibt trotzdem Thema. Biete ihm statt deiner Finger etwas zum Kauen an, beende das Spiel kurz, wenn er dich zu fest erwischt, und sorge dafür, dass er genug schläft.
Wie du das im Alltag mit festen Ruhezeiten und einem Ablauf je Situation umsetzt, zeigt dir die Seite Welpe beißt. Der Plan dort berücksichtigt das Alter deines Welpen und weist im Alter des Zahnwechsels auf das größere Kaubedürfnis hin.
Was sind persistierende Milchzähne?
Was ist ein persistierender Milchzahn? So heißt ein Milchzahn, der noch im Maul sitzt, obwohl sein bleibender Nachfolger schon durchbricht. Normal ist nach dem MSD Veterinary Manual, dass der Milchzahn ausfällt, bevor der neue Zahn erscheint. Zwei Zähne sollen nie gleichzeitig denselben Platz besetzen.
Am häufigsten betrifft das die Eckzähne. Du siehst dann zwei Fangzähne dicht nebeneinander, einen schmalen, spitzen und einen breiteren. Im Oberkiefer steht der neue Zahn vor dem alten, im Unterkiefer auf der Seite zur Zunge hin.
Warum du damit nicht warten solltest
- Der neue Zahn wird abgedrängt. Er kann schief wachsen und beim Zubeißen ins Zahnfleisch oder in den Gaumen drücken. Das muss dann behandelt werden.
- Enge fördert Entzündungen. Wo zwei Zähne zu dicht stehen, ist das Zahnfleisch anfällig für eine Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnhalteapparats.
Deshalb empfehlen das MSD Veterinary Manual und die Zahnpflege-Leitlinien der AAHA, den Milchzahn zu ziehen, sobald der bleibende Zahn durchbricht. Viele Ratgeber nennen dafür sieben Monate als Grenze. Das ist nach diesen Fachquellen zu spät, wenn der neue Zahn schon sichtbar ist. Die Entscheidung trifft die Tierarztpraxis, bei Bedarf mit einem Röntgenbild.
Anders ist es, wenn unter einem Milchzahn gar kein bleibender Zahn nachkommt. Dann kann er nach den Fachquellen bleiben, solange er fest sitzt und nichts verdrängt. Ob wirklich kein Zahn angelegt ist, klärt ein Röntgenbild. Weil die meisten persistierenden Milchzähne erblich sind, rät das MSD Veterinary Manual außerdem davon ab, mit betroffenen Hunden zu züchten, außer eine Verletzung war die Ursache.
Wann muss ich mit dem Welpen in die Tierarztpraxis?
Meistens läuft der Zahnwechsel ohne Hilfe ab. Bei ein paar Zeichen solltest du aber zeitnah in die Tierarztpraxis gehen.
Fieber, Fressverweigerung und eine Blutung, die nicht aufhört, solltest du auch dann abklären lassen, wenn du den Zahnwechsel als Ursache vermutest. Hinter solchen Zeichen kann etwas anderes stecken. Und fehlt mit etwa sieben Monaten noch ein bleibender Zahn, rät die AAHA zu einem Röntgenbild, weil ein Zahn, der nicht durchbricht, im Kiefer Probleme machen kann.
Ein guter Zeitpunkt für einen Blick ins Maul ist ohnehin jeder Termin in der Welpenzeit. Die AAHA empfiehlt, schon beim ersten Besuch das Milchgebiss und den Biss anzuschauen. Frag ruhig nach, wenn die Tierärztin es nicht von selbst tut.

Ab wann kann ich meinem Welpen die Zähne putzen?
Mit dem richtigen Zähneputzen fängst du am besten an, wenn die bleibenden Zähne da sind. So empfiehlt es die AAHA. Während die Milchzähne ausfallen, kann Zahnpflege unangenehm sein, und schlechte Erfahrungen in dieser Zeit sollst du vermeiden.
Bis dahin übst du nur das Anfassen: Lefze kurz anheben, ein Finger am Zahnfleisch entlang, Belohnung, fertig. Zuckt er zurück, machst du es noch kürzer. Wenn mit etwa sieben Monaten alle Zähne da sind, kennt dein Hund das schon und lässt sich viel leichter die Zähne putzen.
Bei kleinen Hunden lohnt es sich, früh dranzubleiben. Die AAHA weist darauf hin, dass Hunde mit weniger als etwa neun bis elf Kilo Endgewicht in der Regel mehr Zahnpflege brauchen als große Hunde. Rassen mit kurzer Schnauze haben wegen eng stehender und gedrehter Zähne ebenfalls häufiger Probleme.
Quellen
- MSD Veterinary Manual, Pet Owner Version, Sofie Muylle (Universität Gent): Dental Development of Dogs, 28 Milchzähne, 42 bleibende Zähne, Durchbruch der Milchzähne mit 3 bis 5 Wochen, der bleibenden Zähne ab etwa 4 bis 5 Monaten, alle bis 7 Monate. Geprüft am 13.10.2026.
- MSD Veterinary Manual: Tabelle „Eruption of the Teeth“, Durchbruchzeiten je Zahn beim Hund, Durchschnittswerte mit großer Schwankung. Geprüft am 13.10.2026.
- MSD Veterinary Manual, Professional Version, Alexandra Wright (Cornell University): Dentition and Dental Nomenclature of Animals, 42 bleibende Zähne: 12 Schneidezähne, 4 Eckzähne, 16 Vorbackenzähne, 10 Backenzähne. Geprüft am 13.10.2026.
- MSD Veterinary Manual, Professional Version, Brenda L. Mulherin (Iowa State University): Developmental Abnormalities of the Mouth and Dentition in Small Animals, persistierende Milchzähne, Ziehen beim Durchbruch des Nachfolgers, Vererbung, verspäteter Durchbruch bei kleinen Rassen. Geprüft am 13.10.2026.
- American Animal Hospital Association: 2019 AAHA Dental Care Guidelines for Dogs and Cats, Preventing periodontal disease, Untersuchung des Milchgebisses, sofortiges Ziehen persistierender Milchzähne, Röntgen bei fehlenden Zähnen, Zahnpflege erst mit bleibendem Gebiss. Geprüft am 13.10.2026.
- Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung, PD Dr. Dorothea Döring: Gutachterliche Stellungnahme zur Verwendung von Hundewelpen bei Veranstaltungen (15.05.2024), Seite 5: Zahnwechsel mit etwa drei Monaten, Kaubedürfnis, mögliche Schmerzen bei Zerrspielen. Geprüft am 13.10.2026.
- Tierschutz-Hundeverordnung: § 2 TierSchHuV, Trennung vom Muttertier erst mit über acht Wochen. Geprüft am 13.10.2026.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Wann beginnt der Zahnwechsel beim Welpen?
Mit etwa drei bis vier Monaten, also ungefähr ab der 13. Lebenswoche. Zuerst lockern sich die Milchzähne, die ersten bleibenden Zähne siehst du meist mit vier bis fünf Monaten. Ein paar Wochen früher oder später sind normal.
Wann ist der Zahnwechsel beim Hund abgeschlossen?
Mit etwa sieben Monaten. Dann sollten alle 42 bleibenden Zähne da sein. Zuletzt kommen die hinteren Backenzähne im Unterkiefer, mit etwa sechs bis sieben Monaten.
Wie viele Zähne hat ein Welpe und wie viele ein erwachsener Hund?
Ein Welpe hat 28 Milchzähne, ein erwachsener Hund 42 bleibende Zähne. Die zusätzlichen Zähne sind der erste Vorbackenzahn je Kieferhälfte und alle Backenzähne, die ohne Vorgänger im Milchgebiss wachsen.
Mein Welpe verliert Zähne. Ist das normal?
Ja, wenn er etwa drei bis sieben Monate alt ist. Dass du die Zähnchen nicht findest, ist kein Problem. Schau aber, ob der alte Zahn wirklich weg ist, sobald der neue durchbricht, besonders bei den Eckzähnen.
Hat mein Welpe beim Zahnwechsel Schmerzen?
Das kann sein. Fachleute beschreiben Unbehagen beim Zahnwechsel, und Zerrspiele können in dieser Zeit wehtun. Gib keine Schmerzmittel auf eigene Faust. Wirkt dein Welpe richtig angeschlagen, lass ihn in der Tierarztpraxis anschauen.
Was kann ich meinem Welpen im Zahnwechsel zum Kauen geben?
Etwas, das er kauen darf und nicht im Ganzen schlucken oder abbeißen kann, immer unter Aufsicht. Leg es dorthin, wo er sonst an Möbeln knabbert, und biete es ihm an, bevor er sich selbst etwas sucht.
Darf ich mit meinem Welpen im Zahnwechsel Zerrspiele machen?
Nur sehr sanft. Nach der LMU München können Zerrspiele im Zahnwechsel Schmerzen verursachen. Zieh nicht kräftig, und hör auf, sobald er loslässt oder zurückzuckt.
Mein Welpe hat zwei Eckzähne nebeneinander. Was tun?
Das ist ein persistierender Milchzahn, der nicht ausgefallen ist, obwohl der bleibende Zahn schon kommt. Lass das zeitnah in der Tierarztpraxis anschauen und warte nicht bis zum siebten Monat. Sonst kann der neue Zahn schief wachsen.
Wann muss ich mit meinem Welpen im Zahnwechsel zum Tierarzt?
Geh mit deinem Welpen in die Tierarztpraxis, wenn ein Milchzahn neben dem schon sichtbaren bleibenden Zahn stehen bleibt, ein Zahn schief steht oder beim Zubeißen ins Zahnfleisch oder in den Gaumen drückt, es aus dem Maul blutet und nicht aufhört, er Fieber hat oder nicht mehr frisst, oder wenn mit etwa sieben Monaten noch bleibende Zähne fehlen.

